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Impfen
Impfungen haben bei der Bekämpfung von Infektionserkrankungen einen hohen Stellenwert.
Dies wird einem besonders vor Augen geführt, wenn man weiß, dass ein Impfstoff im Pandemiefall
zwar helfen könnte, die Impfstoffherstellung aber produktionsbedingt einige Wochen dauert.
Eine erste Erkrankungswelle müsste eventuell mit weniger wirksamen Medikamenten überbrückt werden.
Das Warten könnte für Patienten und Arzt eine schwierige Geduldsprobe werden.
Die Reisetätigkeit der Bürgerinnen und Bürger nimmt stetig zu;
damit wächst auch die Gefahr eine Krankheit nach Deutschland einzuschleppen
oder sich eine Infektionserkrankung im Ausland anzueignen, die bei uns eigentlich nicht heimisch ist. Der Reiseimpfberatung kommt deshalb eine ganz besondere Bedeutung zu.
Eine stärkere Teilnahme an Schutzimpfungen gegen Kinderkrankheiten würden wir uns
bei der Überprüfung der Impfbücher bei der Schuleingangsuntersuchung wünschen.
Todesfälle bei Erwachsenen und Kindern an Masern oder Diphtherie bräuchten wir nicht mehr
zu beklagen, wenn die Impfmüdigkeit nicht so groß wäre.
Hinweise auf die vorgegebenen Impfintervalle finden Sie im Impfkalender.
Gemeinschaftseinrichtungen haben im Hinblick auf die Verbreitung von Infektionserkrankungen
eine hohe Verantwortung. Der Gesetzgeber hat dies im Infektionsschutzgesetz berücksichtigt.
Die Empfehlungen für die Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen
finden Sie im untenstehenden Link des Robert-Koch-Instituts (RKI).
Links:
Weitere Informationen:
Impftermine für Säuglinge, Kinder und Jugendliche
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